Wer gerne einmal ein Würzburg Radar von Nahem sehen möchte und sich für Radartechnik interessiert, der sollte sich das Radar Museum in Douvres nicht entgehen lassen!
Denn dieses Museum ist ein Highlight für alle Fans der Militär- und Funktechnik

Das Radarmuseum bei Douvres

 

Distelfink

So lautete der Codename der Radarstation bei Douvres la Delivrande, welche Ende 1942 zur Abwehr von Angriffen wenige Kilometer westlich der ruhigen Ortschaft Douvres sur Mer errichtet wurde. Es handelte sich um die größte Radarstation der Region Calvados.


Diese Radarstation umfasste eine Größe von ca. 10 Hektar und wurde südlich von einer Straße durchzogen. Sie teilte sich in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Ausgestattet war die Station mit einem Radar vom Typ "Wassermann" - mit über 50 Meter Höhe ein echter Riese, der natürlich nicht lange unentdeckt blieb. Im südlichen Teil befanden sich zwei Freya-Stationen und zwei Würzburg Radare (bekannt als FuMG 65 Würzburg Riese). 

Das Herzstück dieser Station bildete der sogenannte Hindenburgbunker - ein Bunker, welcher aus 20 Räumen bestand und die operative Zentrale der Radarstation bildete.

Schnittmodell Antonbunker
Das ausgestellte Schnittmodell des Anton-Bunkers

 

Stark befestigt

Die gesamten 10 Hektar waren ein echtes Verteidigungsbollwerk. So war die Station rundum von Bäumen geschützt und der Standort bot bereits einen natürlichen Schutz gegen Landangriffe.
Insgesamt bestand die Station aus mehr als 30 Verteidigungstellungen, alle verbunden durch verwinkelte Verbindungsgänge. Rundum wurde die Station durch Minenfelder, Stacheldraht und Anti-Panzer-Gräben gesichert.
Zur Kampfvertidigung standen an allen Verwinkelungen Maschinengewehre, schwere und leichte Flakgeschütze, Mörserstellungen und PAK-Stellungen. (FLAK = Flugabwehrkanone und PAK = Panzerabwehrkanone)

Die Radarstation von Douvres auf einem Luftbild von 1944
Die Radarstation von Douvres auf einem Luftbild von 1944

 

D-Day und die darauf folgende Kämpfe um die Radarstation

Am D-Day (06.06.1944) wurde die Station von einer 230 Mann starken Besatzung gehalten. Es handelte sich um die 8. Kompanie des Luftnachrichtenregiment 53. Als das Feuer eröffnet wurde, mussten die Soldaten vier Stunden schwerstes Geschützfeuer, ausgehend von Schiffsgeschützen über sich ergehen lassen. Die Radare ( selbst wurden hierbei alle vollständig zerstört, die Bunker und Verteidigungsstellungen blieben jedoch größtenteils intakt und so wurde sich dazu entschieden, diese strategisch extrem wichtige Stellung zu halten.

Ebenfalls ausgestellt: Bilder der Radarstation nach dem Kampf
Ebenfalls ausgestellt: Bilder der Radarstation nach dem Kampf

Tatsächlich wurde das Dorf Douvres bereits am 07.06.1944, also einen Tag nach dem D-Day, von Soldaten der britischen 3. Infanteriedivision eingenommen und befreit. Doch Douvres blieb noch immer im Mittelpunkt des Kampfbereichs, da die Besatzung der Radarstation die verbliebenen Trümmer mit allen Mitteln verteidigten. Hinzu kam, dass nach der schweren Einnahme von Chateau de Tailleville durch britische Panzertruppen, Soldaten der 716. Infanteriedivision zu den Verteidigern der Radarstation als Verstärkung herangeführt wurden.
Die Radarstation bildete nun einen gefährlichen Dorn zwischen den britischen Linien und die Briten setzten alles daran diese Gefahr zu beseitigen. Nach mehreren vergeblichen Angriffen gelang es dann Soldaten der 22. britischen Dragon Guards, welche der 79. britischen Panzerdivision unterstellt war, nach zwei Stunden Kampf endlich die Station einzunehmen. Hierbei verloren sie 12 Panzer und drei Soldaten starben. Auf deutscher Seite starben zehn Soldaten bei dem Gefecht. Dies zeigt die Härte dieses kurzen aber immensen Gefechts sowie die Kampfkraft dieses Verteidigungsbollwerks.

Nach dem Gefecht untersuchten die Briten die Station eingehend. Das meiste war komplett zerstört, das Wassermann-Radar war nur noch ein Trümmerhaufen und die Parabolantenne des Würzburg-Riesen war schwer beschädigt.
Einige Soldaten quartierten sich in den Bunkern ein. Hier entstand auch das berühmte Bild mit dem Hindenburg-Bunker, auf welchen die britischen Soldaten "Under new management" geschrieben hatten.
Nach den Kämpfen in der Normandie wurde die gesamte Station von sämtlichen Explosivmitteln befreit und wieder den Bauern, also den eigentlichen Besitzern, zur Verfügung gestellt.

 

Das Radarmuseum

Das Radarmuseum wurde am 31.05.1994 genau an der Stelle eröffnet, an welcher sich die Station befand. Kein Wunder, denn ein Abriss der Bunker wäre viel zu teuer gewesen und so ist es heute glücklicherweise jedem Besucher möglich einen großartigen Einblick in die gesamte Anlage zu bekommen. Die Bunker sind alle in erstaunlich gutem Zustand und geben einen tollen Eindruck vom den unterschiedlichen Bauweisen der Bunker.

Das Herzstück des Museums ist ganz klar der originale Würzburg Riese. Noch bevor man auf den Parkplatz des Museums fährt, sieht man bereits von weitem dieses wunderschöne Stück Zeitgeschichte, welches zentral und gut in Szene gesetzt ist.
Der ausgestellte Würzburg Riese ist übrigens nicht der Riese, welcher in dieser Station aufgestellt war. Es handelt sich jedoch um einen von zwei als Kriegsbeute nach England und 1957 wieder zurück nach Frankreich verschifften Originale, welche alle aus Frankreich stammen. Ein Verbund aus französischen, britischen und US Wissenschaftlern nutzten die Riesen für Forschungszwecke. Bis kurz nach dem Krieg wurden sie genutzt um mehr über die ihrer Zeit recht weit entwickelte deutsche Radartechnik zu erfahren. Später wurden die Riesen modifiziert und zur Erkundung des Weltraums genutzt.
1991 wurde der Würzburg Riese vom Nancay Observatorium an das neu entstehende Radar Museum gestiftet.

Bild des ausgestellten Würzburg-Riesen - Derzeit wird er restauriert
Bild des ausgestellten Würzburg-Riesen - Derzeit wird er restauriert
Die Parabolantenne im Detail
Die Parabolantenne im Detail

Zu den weiteren Highlights in der Ausstellung zählt auch eine 2cm Flak. Diese stammt original von der zerstörten Radarstation und war Teil der Flugverteidigungsmaßnahmen. Die 2cm Flak kann in allen Details betrachtet werden.

Aber auch modernere Radartechnik, wie z.B. ein komplettes COTAL Radar oder US Radartechnik sind ausgestellt.
Abgesehen von der Geschichte der Radarstation wird in den einzelnen begehbaren Bunkern die Entwicklung der Radartechnik mit vielen Anschauungsstücken erläutert. Viele Modelle und Diorahmen zeigen u.A. den Bau des Anton-Bunkers und unterschiedliche Radartypen.
Der Antonbunker ist mit Ausnahme der Kommunikationszentrale voll begehbar. Die Kommunikationszentrale ist aufgrund von Platzproblemen hinter Glas, kann jedoch auch in allen Details betrachtet werden.

Die ausgestellte 2cm Flak
Die ausgestellte 2cm Flak

Für Technikbegeisterte und natürlich für historisch Interessierte ist dieses Museum definitiv eine Bereicherung. Man lernt viel über die Radaranlagen und auch einiges über die Entwicklung des Radars bis hin zu den modernen Radartypen. Als Begehungszeit sollte man sich gut zwei Stunden einplanen. Diese Zeit reicht aus um sich alles in Ruhe anzuschauen. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall, alleine schon weil das Museum in der Landschaft der Kriegsmuseen durch den starken technischen Bezug ein klares Alleinstellungsmerkmal besitzt!

 

Das Airborne Museum "Musée Airborne" in Sainte-Mère-Église beschäftigt sich in der Hauptthematik mit der Landung der Fallschirmjäger in der Normandie.

Es befindet sich direkt im Stadtkern von Sainte-Mère-Église und ist bestens ausgeschildert.

Sherman Panzer am Eingang des Musee Airborne
Sherman Panzer am Eingang des Musée Airborne

Eingeweiht wurde es 1964 und seitdem wird es von Jahr zu Jahr weiter ausgebaut. Man muss auch sagen, dass sich die Zahl der ausgestellten Exponate in den letzten Jahren immens vergrößert hat. Viele Veteranen vermachen nach ihrem Tod einige Uniform- und Ausrüstungsteile, welche sie in der Normandie getragen hatten dem Museum. Daher besticht das Museum in der Tat durch zahlreiche sehr schöne, originale Exponate. 

Herzstück des Musée Airborne - Eine Douglas C47
Herzstück des Musée Airborne - Eine Douglas C47

Weiterlesen: Musée Airborne in Sainte-Mère-Église

Jeder, der zur militärhistorischen Besichtigung in die Normandie fährt, sollte in jedem Fall auch einmal Sainte-Mère-Église besucht haben!

 

Warum?

 

Historische Ereignisse

Sainte-Mère-Église wurde in der Nacht des 06. Juni 1944 zu einer ungewollten Absprungzone für die Fallschirmjäger des 505 Regiment der 82. US Airborne Division, sowie auch für einige versprengte Fallschrimjäger der 101. Airborne Division.

Die Soldaten landeten in dem gesamten Dorf verstreut und auch mitten auf dem hell erleuchteten Kirchplatz. Aber fangen wir erst einmal von ganz vorne an:

In der Nacht des 06. Juni 1944, also in der Nacht der alliierten Invasion, dem sogenannten D-Day, brausten riesige Mengen von US Fallschirmjägerverbänden über die Normandie. Der heikle und verlustreiche Auftrag der US- Fallschirmjäger: Schlüsselpunkte einnehmen und zur Sicherung der Invasion halten, bis die Landungstruppen ankommen.

Obwohl das Oberkommando der Wehrmacht eine Invasion der Alliierten in der Normandie nahezu ausgeschlossen hatten, wurden u.A. durch Anregung von Generalfeldmarschall Erwin Rommel auch hier teilweise starke Abwehrkräfte stationiert. Den wirklichen Angriff der Alliierten erwartete man am Port-des-Calais, was zum einen strategisch Sinn machen würde und zum Anderen auch durch Täuschungsmanöver der Alliierten vorgegaukelt wurde. Diese Täuschungsoperation hatten den Namen „Operation Fortitude“, was hier auch noch kurz angeschnitten werden soll, da dies auch den Bereich der Nachrichtentruppe betrifft.

Denn Teil dieser Operation war es, durch gezielt falsche Funksprüche den Eindruck zu erwecken, die alliierte Invasion würde in der Tat am Port-des-Calais stattfinden. Verstärkte Bombenangriffe im Bereich des Port-des-Calais und fiktive Einheitenbildungen bei Dover verstärkten den Verdacht. Hier zeigt sich wieder, zu was Nachrichtenübermittlung tatsächlich in der Lage ist! Das Glücken dieser Operation und die Glaubwürdigkeit des falschen Funkverkehrs waren letztlich mit entscheidend für den Erfolg der "Operation Overlord", der Landung der Alliierten in der Normandie.

Die in der Normandie gebündelten Abwehrkräfte waren bei weitem nicht so stark wie an anderen Stellen des sogenannten Atlantikwalls, jedoch wurde das Abwehrfeuer durch Flugabwehrgeschütze so stark, dass die teilweise unerfahrenen Flieger der Luftlandetruppen unter unglaublichem Beschuss standen. Viele dieser Landungsflugzeuge wurden bereits mitsamt der Besatzung im Himmel abgeschossen. Andere kamen teilweise extrem vom Kurs ab.

Weiter sorgten schlechtes Wetter, starke Böhen und ein zur Orientierung sehr schlecht geeignetes Gelände in der Normandie dafür, dass die meisten Fallschirmjäger wild verstreut in der Normandie landeten.

Die Kirche und der Kirchplatz von Sainte-Mère-Église
Die Kirche und der Kirchplatz von Sainte-Mère-Église

 

Im Zuge dieser Situation kam es auf dem Kirchplatz von Sainte-Mère-Église am Vorabend der Landung zu einem schrecklichen Ereignis für die Soldaten des 505. Regiment der 82. Airborne Division und der 101. Airborne Division.

Die Fallschrimjäger verfehlten ihr eigentliches Absprungziel und landeten mitten auf dem Kirchplatz von Sainte-Mère-Église!

Als wäre es damit nicht genug, kamen noch zwei weitere schicksalshafte Zufälle hinzu:

In Sainte-Mère-Église befand sich zu diesem Zeitpunkt eine deutsche Garnison. Und tatsächlich kam es an einem Haus, welches an den Kirchplatz angrenzt ausgerechnet in dieser Nacht zu einem Brand! Alarm wurde gegeben und die gesamte Bevölkerung mitsamt einigen Soldaten der Wehrmacht begannen damit, den Brand zu löschen.

Das gesamte Dorf war auf den Beinen, ebenso große Teile der dort stationierten Soldaten der Wehrmacht und durch den Brand war der Kirchplatz hell erleuchtet.

Wenn ein Fallschirmjäger einmal das Flugzeug verlassen hatte, war es quasi dem Zufall überlassen, wo er landete. Und so landeten viele der Soldaten mitten in Sainte-Mère-Église. Mitten unter die deutschen Soldaten, die bereits durch Wachposten alamiert waren!

Viele der Fallschirmjäger wurden bereits in der Luft getötet. Einige landeten und mussten direkt im Kugelhagel versuchen irgendwie in Deckung zu gehen und sich zu wehren.

 

Seine Bekanntheit verdankt das Dorf zum einen seinem damaligen Bürgermeister Alexandre Renaud, welcher einige Schriften zu seinen Erlebnissen veröffentlichte. Aber bekannt wurde dieses Dorf, in dem sich diese schrecklichen Ereignisse zutrugen auch durch den Film "The longest day" (auf deutsch "Der längste Tag") von Daryl Zanuck. 

Das Haus des damaligen Bürgermeisters von Sainte-Mere-Eglise
Das Haus des damaligen Bürgermeisters von Sainte-Mère-Église

 

 

John Steele

Der Name John Steele ist vielen bekannt. Er war Fallschirmjäger im 505. Regiment und landete mitten auf dem Kirchendach, rutschte weiter ab und hatte Glück, dass sich der Schirm am Glockendach verfing. Über den gesamten Kampf hinweg hing er dort und musste dem Kampfgeschehen zusehen. Er versuchte sich loszuschneiden, doch das Messer fiel ihm aus der Hand. Gleichzeitig läuteten die Glocken unaufhörlich. Hiervon wurde er auch einige Tage lang annähernd taub.

Einige der Fallschirmjäger, welche sich außerhalb von Sainte-Mère-Église sammeln konnten, drangen unter Führung von Major Edward C "Ed" Cannonball Krause und Lieutenant Coronel Benjamin H. Vandervoort (in "Der längste Tag wird er übrigens von John Wayne gespielt) in Sainte-Mère-Église ein und konnten nach einigen Stunden Kampf den Ort größtenteils befreien und halten.

Beim Rückzug der Wehrmacht schoss ein deutscher Soldat auf Steele, traf ihn jedoch nur in den Fuß. Steele stellte sich tot, aber der deutsche Soldat zog ihn in den Kirchturm und stelle so die wahre Vitalität von Steele fest. John Steele kam dabei in deutsche Kriegsgefangenschaft, konnte sich jedoch aus dieser wieder befreien.

Die Puppe an der Kirche von Sainte-Mere-Eglise
Die Puppe an der Kirche von Sainte-Mère-Église

 

Ken Russel

Auch, wenn im Film "Der längste Tag" nur John Steele thematisiert wird, so muss man historisch korrekt sagen, dass er nicht alleine am Dach hing! Tatsächlich hatten gleich zwei Soldaten das Pech (oder auch Glück), sich am Glockendach zu verfangen. Neben John Stelle hing auch der damals erst 17- jährige Ken Russel am Glockenturm.

Laut einer Aussage von Ken Russel, wollte ein Sergeant John Ray beide retten. Ein deutscher Soldat versuchte das Feuer auf sie zu eröffnen, traf jedoch erst Sergeant Ray in den Bauch, welcher ihm jedoch noch in den Hinterkopf geschossen habe und die beiden somit gerettet habe.

 

Kirchplatz und Kirche

Der Kirchplatz bildet heute natürlich das touristische Herz von Sainte-Mère-Église und bildet zusammen mit der Kirche ein nahezu idyllisches Plätzchen, wo sich ein Stop auch für nicht militärisch Interessierte empfiehlt.

Als "Augenfänger" wurde eine Fallschirmjägerpuppe am Glockenturm der Kirche befestigt. Diese Puppe hat jedoch nur einen rein symbolischen und touristischen Zweck, denn John Steele hing nicht an der Kirchplatzseite, sondern an der abgewandten Seite. Trotzdem sieht man das Kirchendach schon von weitem und die Puppe verfehlt nicht ihren Zweck.

Auch eine Besichtigung der Kirche kann nur empfohlen werden! Hier kann man sehr kunstvoll hergestellte Fenster betrachten, welche (so steht es im Touristenführer ;) ) das weltliche mit dem militärischen verbinden. Aus meiner Sicht muss man wirklich sagen, dass die Fenster je nach Lichteinfall in der Tat sehr schön sind! Auf einem der Fenster kann man den Erzengel Michael sehen, wie er einen Drachen (symbolisch für die NS- Herrschaft) tötet. Das andere Bild zeigt die Jungfrau Maria über Sainte-Mère-Église, an deren Seite die Fallschirmjäger auf das Dorf heruntergleiten. 

Die Fallschirmjäger mit der Jungfrau Maria
Die Fallschirmjäger mit der Jungfrau Maria

 

Das Dorf

Das Dorf ist heute natürlich ein sehr touristisch geprägter Ort, jedoch trotzdem noch sehr ländlich und schön! Innerhalb des Dorfes dreht sich alles um die Nacht von dem 05. auf den 06. Juni 1944. Direkt auf dem Kirchplatz befindet sich noch die originale Handpumpe, mit der das Wasser zur Brandbekämpfung gepumpt wurde. Diese Handpumpe wird von der Bevölkerung als ein wichtiges Symbol für das Dorf angesehen und in regelmäßigen Abständen restauriert. 

Direkt im ehemaligen Garten des Hauses, welches damals fast abgebrannt ist, befindet sich das "Musée Airborne", das Museum der Luftlandetruppen, welches in jedem Fall eine Besichtigung wert ist!

In der Rue de la Cayenne befindet sich eine Gedenktafel für vier Fallschirmjäger, welche am 06. Juni 1944 gegen 17Uhr an dieser Ecke durch deutschen Artilleriebeschuss den Tod fanden. 

Ziemlich genau in der Dorfmitte befinden sich noch zwei weitere Gedenktafeln, welche an die vielen gefallenen US Fallschirmjäger, sowie an die zivilen Opfer dieser Tage gedenken. 

Direkt vor dem Rathaus befindet sich noch der sogenannte "Grenzstein 0", eine Markierung an der Voie de la Liberte, der Straße der Freiheit. Symbolisch wurde festgelegt, dass Saint Mere Eglise der erste Befreite Ort auf dem europäischen Festland war. Von hier ab sollte die Straße der Freiheit beginnen. In der Tat ist dieser Stein rein symbolisch, denn tatsächlich war der erste befreite Ort auf dem europäischen Festland Ranville im Calvados (ebenfalls Normandie), welcher bereits 2 Stunden vor Sainte-Mère-Église befreit wurde.

Der Sandstrand östlich von Sainte-Mere-Eglise
Der Sandstrand östlich von Sainte-Mère-Église

 

Weiter sollte noch erwähnt werden, dass Sainte-Mère-Église nicht weit vom Meer entfernt ist. Nur wenige Kilometer östlich, bzw. nordöstlich findet sich ein ganz wunderbarer Sandstrand, welcher übrigens teilweise zum Landungsabschnitt Utah Beach gehörte. 

Sainte-Mère-Église liegt sehr idyllisch inmitten von sehr schönen Weiden und Feldern und ist auch für Naturbegeisterte aufgrund der Artenvielfalt und der unberührten Natur nur zu empfehlen und eine Reise wert!

Das Memorial de Verdun ist ein sehr bekanntes Museum, direkt auf dem zentralen Schlachtfeld von Verdun.
Es befindet sich genau an der Stelle des damaligen Kleinbahnhofs des in der Schlacht komplett zerstörten Dorfes Fleury und bietet dem Besucher eine beeindruckende Reise in die Zeit der schrecklichen Schlacht von Verdun.

Eingang zum Memorial de Verdun

Gegründet wurde es 1967 auf Intention des Akademikers und Verdunveteranen Maurice Genevoix.

Das Memorial de Verdun verfügt über eine beeindruckende Sammlung originaler Fotos, Urkunden, Waffen, Ausrüstungsstücke, Munitionsteile, etc. die dem Besucher beeindruckende Einblicke in die Schlacht von Verdun geben.

Beim Rundgang durch das Museum stellt man schnell fest, dass das Memorial thematisch aufgebaut ist. Nacheinander werden die einzelnen Schlachtabschnitte beim Durchschreiten des Museums aufgezeigt und anhand originaler Belegstücke und Videoaufnahmen eindrucksvoll in Szene gesetzt.

In der Mitte des Museums befindet sich eine nachgestellte Szene des Schlachtfeldes. Alle Ausrüstungsstücke, Helme, Munitionsteile, etc. die sich auf diesem nachgemachten Schlachtfeld befinden, stammen direkt aus Erdfunden vom Schlachtfeld.

Schlachtszene aus dem Memorial de Verdun

Direkt über dieser nachgestellten Szenerie "fliegen" zwei originale Flugzeuge:

  • Eine französische Nieuport, "Nieuport Baby" genannt und
  • eine deutsche Fokker E III.

Des Weiteren verfügt das Museum über einen eigenen Kinosaal, in dem die Schlacht von Verdun historisch erläutert wird. Der "Kinobesuch" ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Insgesamt bietet das Museum eine fangende Kulisse, die ungeschminkt die Grausamkeiten dieser Schlacht erzählt.
Für jeden Reisenden nach Verdun ist dieses Museum ein absolutes Muss!

 

Ausgestellte Nachrichtentechnik

Auch an ausgestellter Nachrichtentechnik mangelt es dem Museum nicht!

Sehr schön zu sehen sind hier Blinkgeräte, Brieftaubentornister, Feldtelefone und weiteres Fernmeldematerial der Telegraphentruppe. Zuviel vorwegnehmen möchte ich hier nicht!

Nachrichtentechnik im Memorial de Verdun

 

Öffnungszeiten

Vom 15.01. bis einschließlich den 15.03. ist das Museum von 09:00Uhr bis 12:00Uhr, und von 14:00Uhr bis 18:00Uhr geöffnet.

Vom 16.03. bis einschließlich den 15.12. ist es ganztägig von 09:00Uhr bis 18:00Uhr geöffnet.

 

Informationen und Quellen

Weitere Informationen über das Memorial de Verdun finden sie auf der Homepage des Memorials:

Homepage des Memorial de Verdun

 

Als Quellen für diesen Text diente mir, außer meiner vielmaligen Besuche des Museums der Museumsführer "Memorial de Verdun" vom Nationalausschuss zur Erinnerung an Verdun. (In mehreren Sprachen erhältlich)

Der 06. Juni 1944. - Invasion! D-Day! - Tag X!

In der Nacht sind bereits zehntausende Fallschirmjäger, verstreut über die gesamte Normandie gelandet. Was die deutschen Küstenbesatzungen nun um ca. 03:00 Uhr morgens in ihren Marinegläsern sehen mussten, verschlug ihnen schier die Sprache. Der gesamte Horizont an der Küste der Normandie war mit abertausenden Schiffen aller Größen und Klassen gespickt. Die bisher größte militärische Landungsoperation hatte begonnen! Das Ende der Besatzung deutscher Truppen in anderen europäischen Ländern begann mit diesem Tag.

Den deutschen Militärs war klar, dass das Ende der Wehrmacht endgültig besiegelt wäre, sofern die Invasion gelingt. Sie gelang!

Omaha Beach heute
Omaha Beach heute - Bekannt aus dem Film "Der Soldat James Ryan"

Das allerdings erst nach sehr harten Kämpfen. Die gesamte Halbinsel Cotentin wurde zum Schlachtfeld. Hitler hatte die Warnungen seiner Generäle zum X-ten Male ignoriert und war fest davon überzeugt, dass die Invasion in Calais stattfinden würde. Starke Panzerkräfte der Wehrmacht mussten erst mit großer Verzögerung herangeschafft werden. Zu diesem Zeitpunkt war der Ausgang der Schlacht jedoch bereits besiegelt.

Eine 8,8cm Flak in Carentan
Eine 8,8cm Flak in Carentan

 

Die Normandie ist bereits seit vielen Jahren ein Ziel unserer militärhistorischen Reisen, aber gleichzeitig auch ein tolles, reines Urlaubsziel. Weil wir mit der Geschichte dieser Schlacht sehr gut vertraut sind und uns bereits einige Schauplätze angesehen haben, möchten wir in dieser Kategorie von nachrichtentruppe.de daher nach- und nach intensiver auf die Normandie eingehen. Zum einen als Reiseziel, zum anderen aber natürlich auch geschichtlich, denn die Nachrichtendienste hatten in der gesamten Schlacht wichtige Rollen inne.

Bunker der Batterie de Crisbeq
Bunker der Batterie de Crisbeq - Viele militärische Bauten sind in der Normandie zugänglich!

 

Pointe du Hoc
Der Autor in einem Bunker am Pointe du Hoc

In der Normandie sieht man heute noch ab- und an Veteranen, welche sich begegnen und über ihre Erfahrungen austauschen. Wohlgemerkt nicht nur US-, britische-, und französische Veteranen. Auch deutsche Veteranen treffen sich hier, versöhnlich und herzlich mit ihren damaligen Feinden. Die Normandie ist nicht nur ein Inbegriff für die eigentliche Invasion, sondern auch eine Begegnungsstätte für die einst verfeindeten Staaten. Eine Stätte für den Frieden!

Mont-Saint-Michelle
Bereits von weitem auszumachen: Der Mont-Saint-Michelle

 

Mont-Sait-Michelle
Und so sieht der Mont-Saint-Michelle von Näherem aus

 

Die wunderschöne, unberührte Gegend der Normandie besticht nicht nur mit ihren unglaublich vielzähligen Besichtigungsorten militärhistorischer Natur, sondern vor Allem auch durch eine unglaubliche Fülle an Natur, Ruhe und wunderschönen Stränden! Letztlich dürfen auch die vielzähligen Bauwerke nicht außer Acht gelassen werden. Man kann hier z.B. das Kloster Mont-Saint-Michel, welches sich auf einer Insel befindet, die wunderschönen gotischen Kirchen, unberührte, Jahrhunderte alte Bauernhäuser und unberührte Häfen nennen. Normandie, das ist auch Calvados, Cidre und eine unglaublich nette und aufgeschlossene Bevölkerung.

Étretat - Ein wunderschöner Küstenstreifen!
Étretat - Ein wunderschöner Küstenstreifen!
Die schönen Bögen in den Kalkfelsen
Die schönen Bögen in den Kalkfelsen

 

Natur pur für Naturbegeisterte!
Natur pur für Naturbegeisterte!

 

Anbei finden Sie unsere bisher erschienenen Artikel:

Musee Airborne in Sainte-Mere-Eglise

Musée Airborne in Sainte-Mère-Église

 Radarstation bei Douvres

Die Radarstation bei Douvres - Radar Museum Douvres

Artikel zu Saint-Mere_Eglise

Sainte-Mère-Église

 

Der Unterstand "Vier Schornsteine" (Abri Caverne des Quatre Cheminees) auf dem zentralen Schlachtfeld von Verdun war ein Unterstand, der sich an der Höhe Kalte Erde (Froideterre), direkt im Hang der Weinbergschlucht befindet. Er war ein wichtiges Etappenziel der französischen Poilus auf dem Weg in das Schlachtfeld nach Fleury und Thiamont.
Der Teil des Schlachtfeldes, in dem sich der Unterstand "Vier Schornsteine" befindet, wurde am 23. Juni 1916 in der zweiten Frontaloffensive der kaiserlichen Truppen, die auf 6 Km Frontbreite mit über 60.000 Mann geführt wurde, von bayerischen Regimentern gestürmt. Den Unterstand konnten sie jedoch nicht nehmen.

 

Erbauung und Konstruktion

Erbaut wurde der Unterstand "Vier Schornsteine" 1890 für die Etappenaufnahme von ca. 300 Soldaten.
Die vier Schornsteine dienten zur Belüftung des Unterstandes, der ca. 8 Meter unter die Erde in den Fels gehauen wurde. Innen ist er mit stabilem Backstein in Tunnelförmiger Form angelgt und befestigt. Diese Bauweise sollte sich wärend der Schlacht als sehr stabil und granatsicher erweisen.

 Unterstand

Der Angriff auf "Vier Schornsteine"

Der Angriff auf den Thiamontrücken und auch die Höhe Kalte Erde wurde bereits am 20. Juni 1916 mit einem ständigen Artilleriebeschuss vorbereitet. Im zentralen Artilleriebeschussareal befand sich auch der Unterstand "Vier Schornteine".
Am 22. Juni 1916 startete dann der Beschuss der Höhenzüge mit Giftgasgranaten. Das Giftgas schaffte es die französischen Verteidiger festzusetzen und die Verteidigung lahmzulegen. Das Atmen wurde für jeden der Soldaten auf den Höhenrücken zu einer Qual.
Die Giftgase drangen auch in den Unterstand "Vier Schornsteine" ein. Durch den Artilleriebeschuss war ein schnelles Entkommen aus der Giftgashölle unmöglich. Die Truppen mussten im Unterstand unter Atemnot ausharren. Viele wurden vergiftet oder starben.
Schon kurz nach dem Angriff konnte die Höhe Kalte Erde kurzzeitig besetzt werden.
Aus der Nähe des Werkes Kalte Erde (Ouvrage de Froideterre) aus startete am 23. Juni gegen 09:30 Uhr dann der Angriff auf den Unterstand "Vier Schornsteine". Er wurde von bayerischen Truppen durchgeführt. Sie kämpften sich wenig später bis an den Unterstand vor.
Der Unterstand konnte von den französischen Verteidigungslinien kurze Zeit abgeschottet werden. Er war umstellt.
Die bayerischen Truppen schafften es sogar Handgranaten in die Luftschächte zu werfen und die Eingänge mit Infanteriefeuer zu beschießen.
Im Unterstand selbst befanden sich zu diesem Zeitpunkt sehr viele Fronttruppen, Reservetruppen und Verwundete. Sie waren gefangen!
Durch die Handgranaten, die in die Luftschächte geworfen wurden brach große Panik aus. Wer jedoch aus dem Bunker herauswollte lief in den sicheren Tod. Im Unterstand war es stockeduster. Menschen schrieen, überall lagen die Toten und Vergifteten. Nach dreistündiger Belagerung schafften es französischen Alpenjäger, sich bis zum Unterstand vorzukämpfen und nahmen die deutschen Truppen unter Beschuss. Die bayerischen Truppen mussten sich zurückziehen und wurden in letzter Sekunde von den französischen Alpenjägern zurückgeworfen.

 

Zeugenberichte

Im Buch "Die Hölle von Verdun - Nach den Berichten von Frontkämpfern" von Jaques- Henri Liefebre ist ein größerer Bericht des Hauptmanns Gagneur (Paul Ginisty) aufgeführt, der näher auf die Erlebnisse im Unterstand "Vier Schornsteine" eingeht. So heißt es unter Anderem: "...
Am 22. stieg ich, verwundert über die ungewöhnliche Stille, die Stufen des Unterstandes hinauf. Tausende von Granaten fegten über unsere Köpfe hinweg und zerplatzen dumpf... Die deutschen schossen mit Giftgas. Die Posten gaben Gasalarm. Mir rollte ein Jäger vor die Füße, der um sich schlug und zwischen Reizhustenanfällen erbärmlich schrie. Dieser Gasangriff dauerte sechs Stunden. Sechs Stunden lang warteten wir schweigend, bedrückt und resigniert unter unseren Masken und fragten uns angstvoll, ob diese noch lange genug schützen würden. Am Fuße der Einstiege unterhielten wir Feuer um die Gase zu vertreiben.
...
Die Schwerverwundeten im Unterstand starben alle an Gasvergiftung... Die Unglücklichen, die aus Leichtsinn oder Kopflosigkeit ihre Masken schlecht aufgesetzt hatten, starben unter unsagbaren Qualen.
...
Im Morgengrauen des 23. hörte der Hagel der Gasgranaten auf, eine leichte Brise vertrieb die letzten Chlorwolken und das Trommelfeuer der schweren Artillerie setzte wieder intensiver ein.
...
Um sechs Uhr meldete unser Beobachter, dass feindliche Gruppen am Zwischenwerk Thiamount auftauchten, einige Minuten später, dass sie den Hang herabkamen. Bald stürzten Männer in den Unterstand herein, die völlig durcheinander waren und schrien: "Sie sind da!" ...
Die Tragödie spielte sich schnell und brutal ab: Der Rest des halbverschütteten, niedergewalzten, entwaffneten Bataillons wurde niedergemacht oder gefangengenommen. Die Deutschen waren über uns und um uns.
..."


Quellen

"Militärgeschichtlicher Reiseführer - Verdun" - von Horst Rohde und Robert Ostrovsky - erschienen im Verlag E.S. Mittler & Sohn GmbH
"Spurensuche bei Verdun - Ein Führer über die Schlachtfelder" von Kurt Fischer und Stephan Klink - erschienen im Bernhard & Graefe Verlag
"Die Hölle von Verdun - Nach den Berichten von Frontkämpfern" von Jaques- Henri Liefebvre, übersetzt von Veronika Fischer, erschienen im Verlag "Editions Du Memorial"

Die Schlacht von Verdun, von den Soldaten die "Blutpumpe" oder "Blutmühle" genannt, markierte 1916 einen neuen Höhepunkt der Grausamkeit im ersten Weltkrieg. Sie begann mit einem nie da gewesenen Aufgebot an Artillerie und Menschenmaterial.

Die französische Armee sollte hier nach dem Kalkül der deutschen Heeresleitung "ausbluten". Doch das Kalkül ging nicht auf. Es folge eine der schrecklichsten Schlachten der Menschheit, die einen neuen Höhepunkt der grausamen Kämpfe im ersten Weltkrieg war.

Die Ausmaße dieser Schlacht kann man sich heute nur sehr schwer vorstellen.

Paul Ettighofer, ein Veteran der Schlacht bei Verdun schrieb in seinem Buch "Verdun das große Gericht":

"Die täglichen Verluste aller französischen Einheiten belaufen sich auf 3000 Mann... Dreitausend Männer werden innerhalb von 24 Stunden getroffen, getötet, zu Krüppeln geschossen... Auf deutscher Seite sind es ebenfalls an die 3000 Mann."

Auf dem Schlachtfeld vor Verdun gingen stündlich ca 10.000 Granaten und Minen nieder! Das sind am Tag 240.000 Granaten!

Am Tag X, also am Tag des Angriffs auf Verdun am 21. Februar 1916, fielen im Trommelfeuer pro Stunde sogar ca. 100.000 Granaten auf dem Schlachtfeld!

Die Bilanz dieser "Blutpumpe Verdun" war und ist ernüchternd und erschreckend zugleich: 

Verluste auf französischer Seite: 377.000 junge Menschen.

Verluste auf deutscher Seite: 337.000 junge Menschen.

Die Schlacht endete offiziell am 20. Dezember 1916. Es gab keine wirkliche Verschiebung der Front.

 

Verdun. Dieser Name ist prägend für eine ganze Generation und trägt dabei bis heute zum Frieden in Europa bei. Hier treffen sich Deutsche und Franzosen zum Gedenken an ihre Toten aus den Weltkriegen und zur gemeinsamen Erhaltung des Friedens ins Europa.

Jeder, der sich ein Bild dieser schrecklichen Schlacht machen möchte, der die Vergangenheit verstehen und daraus lernen möchte, sollte diesen Denkwürdigen Ort einmal besuchen.

 

Die Schlacht um Verdun - Impressionen einer vergangenen Schlacht 

 

Memorial Museum Verdun

Memorial de Verdun

Unterstand Vier Schornsteine

Unterstand "Vier Schornsteine"

 

Die frühe Telegrafentruppe und die daraus entstandene Nachrichtentruppe waren an allen militärhistorisch wichtigen Begebenheiten und Schlachten der Neuzeit von entscheidender Bedeutung.

Um solche militärhistosiche Begebenheiten besser verstehen zu können und sich ein Bild der zerstörerischen Ausmaße zu machen, sind die Orte dieser Begebenheiten für Historiker und Hobbyhistoriker beliebte Reiseziele.

Auf dieser Seite finden Sie einige interessante Tipps und Berichte über diese Reiseziele, sowie historische Hintergrundinformationen.

Normandie

Normandie

Gebeinhaus von Verdun

Verdun

 

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